Der 27.01. ist der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Die 9ao und die Jahrgangsstufe 11 hatten im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Gelegenheit, Zeitzeugin Ruth Melcer in einem Onlinegespräch zu sehen und ihr zuzuhören. Das Gespräch wurde von Ellen Diehl, von der Friedrich Ebert Stiftung, moderiert.
Dabei teilte Ruth Melcer ihre Erfahrungen und ihre Erinnerungen als Überlebende des Holocaust mit 5100 Schülern aus ganz Deutschland. 1935 in Polen geboren, war sie gerade vier Jahre alt, als die deutsche Wehrmacht in Polen einmarschierte und neun Jahre alt, als sie die Befreiung in Auschwitz erlebte.
Frau Melcer berichtete den Jugendlichen über den grausamen Lageralltag in Auschwitz, beantwortete die Frage zur "Strategie" des Überlebens im KZ und äußerte sich über ihr Leben nach 1945.
Am Ende des Gesprächs verwies die 90-jährige Zeitzeugin darauf, dass sie es als ihre Verpflichtung sieht, vor allem in Schulen vor Jugendlichen über Erlebtes zu sprechen.
