Aktuelles

          • Projektabschluss der Medientechnik AG

          • Seit 1829 werden in Klingenthal Mundharmonika gefertigt, von mindestens 1852 bis 2024 wurden auch Akkordeons hergestellt, dazu Konzertina, Bandoneon und weitere Instrumente, die auf der Basis schwingender Metallzungen Töne erzeugen. Mehrere tausend dieser sogenannten „Zungeninstrumente“ umfasst die Sammlung des Harmonikamuseums Zwota, das in diesem Jahr auf das 40-jährige Bestehen blicken kann.

            Zur Jahreshauptversammlung des Museumsvereins 2025 entwickelte Karsten Meinel, der Vorsitzende des Vereins „Mundharmonika live“, die Idee, in einem filmischen Rundgang den Fundus des Museums zu zeigen sowie die Instrumente und ihre Herstellung zu erläutern. Für das Projekt konnte die Medienwerkstatt des Klingenthaler Gymnasiums mit dem Medientechnik AG Team, Wilhelm Berger, August Berger, Franz Knauthe, Mika Mosch und Louie Robin Schädlich gewonnen werden. Geleitet wird die AG von Stefan Dörfel.

            Im Januar 2026 begann das Team der Medienwerkstatt mit den Aufnahmen im Museum, wobei vor allem Museumsmitarbeiterin Ulrike Müller, die selbst viele Jahre im Absatz der Klingenthaler Harmonikawerke tätig war, als kompetente Fachfrau zur Verfügung stand. Gedreht wurde aber nicht nur im Zwotaer Museum, sondern auch bei der Mundharmonikamanufaktur C. A. Seydel Söhne, wobei die Musikerin Steffi Sandner an einem historischen Stimmtisch zeigte, wie einst die Tonzungen mit der Hand nach Gehör gestimmt wurden – in den Werkstätten, aber auch vielfach in Heimarbeit. In der Aula des Schulzentrums auf dem Amtsberg wurden zudem Aufnahmen mit dem Akkordeonisten Samuel Horn aufgezeichnet, die ebenfalls in den Museumsfilm einfließen.

            Entstanden ist ein knapp einstündiger Film, der noch in diesem Jahr für die Museumsbesucher zur Verfügung stehen soll. Nach den Worten von Stefan Dörfel wird der Film in einzelne auswählbare Filmteile unterteilt, die dann individuell von den interessierten Gästen aufgerufen werden können.

            Zum Projektabschluss wurde das Team der Medienwerkstatt vom Zwotaer Museumsverein zu einer kleinen „Dankeschönveranstaltung“ im Café Behrendt in Klingenthal eingeladen.

          • 6ag erkundet Berg und Wald in Schöneck

          • Am 30.06. unternahm die Klasse 6ag einen Wandertag in und um Schöneck herum. Der Ausflug begann an der Bergwacht am Ifa Ferienpark. Die Schülerinnen und Schüler lernten das Ehrenamt mitsamt seiner Aufgaben und Rettungsfahrzeuge kennen. Sie durften sogar einen „verunfallten“ Mitschüler retten und für einen Transport zur Bergwacht sichern.

            Danach ging es entlang von „Eckis Naturlehrpfad“ zum Meiler, wo eine kleine Mittags- und Regenpause eingelegt wurde. Die Klettergeräte entlang des Weges wurden intensiv genutzt. Nach ausgiebigem Springen, Toben und Klettern gab es noch ein Eis und dann ging es zurück nach Klingenthal.

          • Ausklang des ersten Jahres am Gymnasium der 5ag

          • Die letzten Wochen des ersten Schuljahres am Gymnasium gestaltete die Klasse 5ag mit einigen besonderen Aktionen. Am vergangenen Dienstag stand ein Wandertag auf dem Programm, bei dem uns auch Frau Will und Herr Beketov begleiteten. Nach einem kurzen Fußmarsch zur Minigolfanlage am Gasthof Walfisch sorgten mehr oder weniger erfolgreiche Schläge für viel Spaß. Anschließend war der Besuch des Freibads bei den hochsommerlichen Temperaturen die perfekte Abkühlung.

            Eine Woche später ging es erneut auf Tour. Nach einer kleinen Stärkung mit Geburtstagskuchen machte sich die Klasse, diesmal mit Herrn Herold als Verstärkung, auf eine rund elf Kilometer lange Exkursion durch das Hüttenbachtal und in den Zauberwald. Dabei erlebten die Schülerinnen und Schüler die Natur mit allen Sinnen und konnten ihr Wissen aus dem Unterricht über den Unterschied zwischen naturnahem Wald und Forst direkt in der Praxis anwenden. Ein kurzer Regenschauer zum Ende der Wanderung konnte die gute Stimmung nicht trüben, "schließlich sind wir ja nicht aus Zucker".

            Mit einem gemeinsamen Eis am Donnerstag und der Zeugnisausgabe am Freitag endet schließlich ein ereignisreiches erstes Jahr am Gymnasium.

          • Waldmission & Floßbau Klassenprojekt der 7ao

          • Am 25. und 26. Juni hieß es für die Klasse 7ao: Wegbeschreibung in die Hand und los! Und das bei sommerlicher Hitze. Eigenständig und gemeinsam machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg zu ihrem Ziel. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen ließen sich die Siebtklässler nicht beirren und meisterten die verschiedenen Teamaufgaben unterwegs mit Begeisterung und Einsatz. Kreativität, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen waren dabei ebenfalls gefragt.

            Am Zielort angekommen, ließ die Klasse den Nachmittag am Muldenteich mit Baden und gemeinsamen Spielen ausklingen. Den krönenden Abschluss des ersten Tages bildete ein gemütlicher Grillabend, zu dem auch viele Eltern erschienen und tatkräftig beim Aufbau der Zelte mithalfen.

            Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Floßbaus. In Gruppen aufgeteilt planten und bauten die Schülerinnen und Schüler innerhalb von nur 90 Minuten ein einsatzfähiges Floß. Teamarbeit war dabei nicht nur gefragt, sondern unverzichtbar.

            An diesen zwei Tagen hat die 7ao bewiesen, dass sie auf ihre Teamfähigkeit, ihren Einsatz und den Zusammenhalt stolz sein kann.